Ayumi Paul
Fischmond am Waldsee
14.6.26 – 23.5.27
Ayumi Paul, Fischmond am Waldsee, 2026. Courtesy die Künstlerin, Foto: Debora Mittelstaedt
mit Beatrice Hilke
14 Uhr
Beatrice Hilke, Kuratorin, führt durch die Jubiläumsausstellung Wo ich wohne. Die Teilnahme ist im Ausstellungticket inbegriffen.
Drop-In-Workshop
14.30 – 17.30 Uhr
Zu den Drop-In-Workshops sind Kinder, Familien und alle Interessierten eingeladen, eigene Bilder des Haus am Waldsee zu gestalten. Auf der Grundlage von Illustrationen des Hauses malt und collagiert ihr eure Ideen: Welche Kunst soll im Garten und in den Räumen zu sehen sein? Wer besucht das Haus oder wer könnte hier wohnen?
Dabei könnt ihr anlässlich des 80. Jubiläums etwas über die Geschichte des Hauses lernen – über die Bewohner*innen und die Ausstellungen – und Bilder eurer eigenen Visionen gestalten. Kommt innerhalb des Zeitfensters jederzeit vorbei und werdet kreativ.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
mit Anna Gritz und Pia-Marie Remmers
17 Uhr
Tickets
Direktorin Anna Gritz und Ko-Kuratorin Pia-Marie Remmers führen gemeinsam durch die Jubiläumsausstellung Wo ich wohne.
Atiéna R. Kilfa, Not Yet Titled, 2026, Installationsansicht Wo ich wohne, Haus am Waldsee, 2026. Courtesy die Künstlerin, Foto: Frank Sperling
Drop-In-Workshop
14.30 – 17.30 Uhr
Zu den Drop-In-Workshops sind Kinder, Familien und alle Interessierten eingeladen, eigene Bilder des Haus am Waldsee zu gestalten. Auf der Grundlage von Illustrationen des Hauses malt und collagiert ihr eure Ideen: Welche Kunst soll im Garten und in den Räumen zu sehen sein? Wer besucht das Haus oder wer könnte hier wohnen?
Dabei könnt ihr anlässlich des 80. Jubiläums etwas über die Geschichte des Hauses lernen – über die Bewohner*innen und die Ausstellungen – und Bilder eurer eigenen Visionen gestalten. Kommt innerhalb des Zeitfensters jederzeit vorbei und werdet kreativ.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Lesung mit Chorkonzert
18.30 Uhr
Tickets
Anlässlich des 80-jährigen Jubiläums des Haus am Waldsee liest Boris Aljinovic Auszüge aus dem Buch Ferien am Waldsee von Carl Laszlo. Der Konzertchor Schlachtensee singt dazu unter der Leitung von Thomas Henning Lieder aus dem Konzentrationslager Sachsenhausen. Kaspar von Erffa moderiert den Abend und führt Regie.
Der ungarisch-schweizerische Kunstsammler, Kunsthändler und Mitgründer der Art Basel Carl Laszlo verarbeitete in Ferien am Waldsee seine Erfahrungen in verschiedenen Konzentrationslagern. Obwohl der Autor um eine betont sachliche Schilderung des Lageralltags bemüht war, gibt der Text doch tiefe Einblicke in sein Innenleben. Als Überlebender wählte Laszlo nach dem Krieg bewusst einen radikal hedonistischen, ekstatischen Lebensstil voller Rausch, Genuss und bildender Kunst.
Der Waldsee, auf den der Buchtitel verweist, war eine grausame Erfindung der Waffen-SS. Deportierte Jüdinnen und Juden aus Budapest wurden in Auschwitz gezwungen, Postkarten an ihre Angehörigen in der Heimat zu schreiben. Darin hieß es, die Absender seien wohlbehalten am vermeintlichen Waldsee angekommen. Der fiktive Waldsee diente allein der Beschwichtigung und Vorbereitung weiterer Deportationen.
Auch der künstlich angelegte Waldsee in Berlin-Zehlendorf sollte einst wohlhabende Immobilienkund*innen aus Berlin anlocken. 1922 wurde das heutige Haus am Waldsee als Wohnhaus für die jüdische Familie Knobloch erbaut, die schließlich vor der nationalsozialistischen Verfolgung fliehen musste. Während der NS-Zeit bewohnten Täter*innen das Haus, bevor es kurz nach Kriegsende zu einem Ort für zeitgenössische Kunst umgewidmet wurde.
Vortrag von Dr. Christy Wahl
Ort: Hannah-Höch-Haus
15 Uhr
Wir bitten um Anmeldung ausschließlich per E-Mail: museum@reinickendorf.berlin.de
Eintritt 7 Euro
Nachdem sich die Dadaistin Hannah Höch ab den 1930er Jahren von der Fotomontage aufgrund ihrer Vereinnahmung durch die Nationalsozialisten abgewandt hatte, begann sie, vermehrt Naturmotive in Aquarell und Öl zu schaffen. Ihre Landschafts- und Blumenbilder unterscheiden sich deutlich von ihren früheren kakophonischen Fotomontagen und zeugen von einer Hinwendung zu einer „phytozentrischen“ Haltung. Im Dialog mit verschiedenen Theoretikern der Critical Plant Studies schlage ich eine „Begrünung“ von Höchs Kritikansatz vor und erörtere, wie Höchs Beziehung zu Pflanzen ihr während des Krieges und darüber hinaus als kraftvolle kreative Quelle und als Mittel zum Überleben diente.
Christy Wahl promovierte in Kunstgeschichte mit einer Dissertation über Hannah Höch. Derzeit ist sie wissenschaftliche Volontärin im Museum Reinickendorf.
Eine Kooperation zwischen Museum Reinickendorf & Förderverein Künstlerhaus Hannah Höch e.V.
Drop-In-Workshop
14.30 – 17.30 Uhr
Zu den Drop-In-Workshops sind Kinder, Familien und alle Interessierten eingeladen, eigene Bilder des Haus am Waldsee zu gestalten. Auf der Grundlage von Illustrationen des Hauses malt und collagiert ihr eure Ideen: Welche Kunst soll im Garten und in den Räumen zu sehen sein? Wer besucht das Haus oder wer könnte hier wohnen?
Dabei könnt ihr anlässlich des 80. Jubiläums etwas über die Geschichte des Hauses lernen – über die Bewohner*innen und die Ausstellungen – und Bilder eurer eigenen Visionen gestalten. Kommt innerhalb des Zeitfensters jederzeit vorbei und werdet kreativ.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Familienworkshop (auf Deutsch)
15 – 17 Uhr
Tickets
Das Haus am Waldsee feiert in diesem Jahr sein 80. Jubiläum. Gemeinsam besuchen wir beim Familiensonntag die Ausstellung Wo ich wohne und entdecken, wie sich Künstler*innen mit der Geschichte des Hauses beschäftigt haben. Dabei lassen wir uns besonders von den Keramikarbeiten von Nigin Beck inspirieren. Anschließend begebt ihr euch auf Erkundungstour durch den Garten und schaut ganz genau hin: Welche Spuren, Strukturen und Muster könnt ihr entdecken? Was macht diesen Ort besonders? Mit Modelliermasse nehmt ihr Abdrücke der gefundenen Formen und gestaltet eigene Skulpturen, Teller oder Schalen, die ihr anschließend bunt bemalen und lackieren könnt.
Bei gutem Wetter findet der Workshop im Garten statt. Wenn das Wetter nicht gut ist, gehen wir ins Studio.
Max. 20 Personen. Ab 4 Jahren, in Begleitung der Eltern.
*Kostenloses Ticket bis 18 Jahre. Das Ticket enthält den Eintritt in die Ausstellung.
Hinweis zur Buchung: Es können maximal 2 Tickets für Erwachsene und 4 Tickets für Kinder pro Vorgang gebucht werden. Für größere Gruppen bitten wir Sie, mehrere Buchungen vorzunehmen.
** Der Zugang zum Studio ist nicht barrierefrei
Durchführung: Luise Bichler
Hinweis zur Zugänglichkeit
Liebe Besucher*innen,
das Haus am Waldsee ist nur eingeschränkt barrierefrei. Schreiben Sie uns bezüglich Fragen der Zugänglichkeit des Familiensonntags gerne an: vermittlung@hausamwaldsee.de. Wir bemühen uns, gemeinsam Lösungen für Ihren Besuch zu finden!
Performance
Im Rahmen der Berlin Art Week 2026
16 – 19 Uhr
„A stutter… can be a musical instrument“ – so JJJJJerome Ellis, Komponist*in, Produzent*in, Multiinstrumentalist*in und Autor*in aus Norfolk, Virginia. Ellis spricht mit einem glottalen Blockstottern, das sich in unwillkürlichen Pausen während des Sprechens äußert. In Ellis’ künstlerischer Praxis wird dieses Stocken zu kompositorischem Material: Pausen, Wiederholungen und gedehnte Zwischenräume brechen Linearität auf, ordnen Zeit neu und eröffnen Räume für ein anderes, aufmerksames Hören.
In Performances, Klängen, Texten und Improvisationen schöpft Ellis aus Traditionen wie Free Jazz, moderner Komposition, Musique concrète, Gospel und Environmental Music. Saxophon, Orgel, Dulcimer, Elektronik und Stimme verdichten sich zu Erkundungen von Blackness, stotternder Sprache, Zeit und Natur.
Für das Haus am Waldsee entwickelt Ellis eine musikalische Performance, die sich zwischen Garten und Innenräumen entfaltet. Die Pflanzen, Bewegungen und akustischen Bedingungen des Ortes werden Teil einer offenen Komposition zwischen Klang und Stille, Präsenz und Unterbrechung.
JJJJJerome Ellis, Music For The Garden. Courtesy JJJJJerome Ellis, Foto: Liz Ligon
mit Jo Pistorius
17 Uhr
Jo Pistorius, Kuratorische Assistenz, führt durch die Jubiläumsausstellung Wo ich wohne. Die Teilnahme ist im Ausstellungticket inbegriffen.
Ian Waelder, From Time to Time, 2022–23, Installationsansicht Wo ich wohne, Haus am Waldsee, 2026. Courtesy jotace collection, Foto: Frank Sperling
Drop-In-Workshop
14.30 – 17.30 Uhr
Zu den Drop-In-Workshops sind Kinder, Familien und alle Interessierten eingeladen, eigene Bilder des Haus am Waldsee zu gestalten. Auf der Grundlage von Illustrationen des Hauses malt und collagiert ihr eure Ideen: Welche Kunst soll im Garten und in den Räumen zu sehen sein? Wer besucht das Haus oder wer könnte hier wohnen?
Dabei könnt ihr anlässlich des 80. Jubiläums etwas über die Geschichte des Hauses lernen – über die Bewohner*innen und die Ausstellungen – und Bilder eurer eigenen Visionen gestalten. Kommt innerhalb des Zeitfensters jederzeit vorbei und werdet kreativ.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
mit Beatrice Hilke
17 Uhr
Beatrice Hilke, Kuratorin, führt durch die Jubiläumsausstellung Wo ich wohne. Die Teilnahme ist im Ausstellungticket inbegriffen.
Installationsansicht Wo ich wohne, Haus am Waldsee, 2026. Foto: Frank Sperling
Drop-In-Workshop
14.30 – 17.30 Uhr
Zu den Drop-In-Workshops sind Kinder, Familien und alle Interessierten eingeladen, eigene Bilder des Haus am Waldsee zu gestalten. Auf der Grundlage von Illustrationen des Hauses malt und collagiert ihr eure Ideen: Welche Kunst soll im Garten und in den Räumen zu sehen sein? Wer besucht das Haus oder wer könnte hier wohnen?
Dabei könnt ihr anlässlich des 80. Jubiläums etwas über die Geschichte des Hauses lernen – über die Bewohner*innen und die Ausstellungen – und Bilder eurer eigenen Visionen gestalten. Kommt innerhalb des Zeitfensters jederzeit vorbei und werdet kreativ.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


