KARL HARTUNG

*1908 Hamburg – 1967 Berlin

Karl Hartung

Flügelsäule, 1960/61, Bronze, Höhe 300 cm
Foto: Bernd Borchardt

 

Flügelformen beschäftigen Karl Hartung schon in den 30er Jahren. Werke zwischen Figuration und biomorpher Abstraktion entstehen im Sinne Henry Moores seit 1935. Ein Jahr später siedelt Hartung nach Berlin über. Nach Kriegsdienst und Gefangenschaft – 1943 konnte er Picasso in Paris besuchen – wird er 1950 an die eben wiedereröffnete Hochschule für Bildende Künste in Berlin berufen, deren stellvertretender Direktor er 1959 bis 1964 ist. Teilnahmen an allen internationalen Großausstellungen wie documenta, Biennale Venedig, Sao Paulo, Weltausstellung in Brüssel, etc. Überwindung der Schwerkraft, Wachstumsformen analog zur Natur, Übergänge zwischen inneren und äußeren Formen sind Stichworte zum Verständnis dieser nach Leichtigkeit strebenden Figur.